blankenburger süden

Demo Sen.UVK

Demo vor der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.

Die heutige Demo gegen Verdrängung und Enteignung vor der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. [Wir sind] nicht bereit zu akzeptieren, dass hunderte Menschen ihren Lebensmittelpunkt durch nur eine Tramstation für den Blankenburger Süden, verlieren. Wir fordern RRG auf alternative Verkehrskonzepte zu entwickeln.

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Video:

„Wir sind Blankenburger & Berliner“ fordern ehrlichen Bürgerdialog“

Zitat Dirk Stettner:

Ein bisschen „krawallig“? Ein bisschen „laut“?
Wie ginge es Ihnen, wenn Sie sich jahrelang konstruktiv an angeblichen Bürgerbeteiligungsprozessen beteiligen würden – in Ihrer Freizeit. Wenn Sie über die Anzahl von neuen Wohnungen in Ihrem dörflichen Umfeld mitdiskutieren würden und dann – ohne jede Information, ohne jede Abstimmung – plötzlich von vorher im Raum stehenden 5.000 neuen Wohnungen auf 10.000 durch den Senat „erhöht“ würde.
Wenn Sie jahrelang – schon gebetsmühlenartig – darauf hinweisen, dass erst die aktuellen Verkehrsprobleme gelöst werden müssen bevor mit weiteren Bebauungen Fakten geschaffen werden.
Wenn Sie mit 19 Initiativen eine Verkehrskonzeption für den Nord-Ost-Raum entwickeln und konsensual abstimmen würden, diese aber den Senat überhaupt nicht interessiert.
Wenn der rot-rot-grüne Senat sagt, er würde untersuchen lassen, welche Verkehrsträger am besten geeignet seien und Sie dann erfahren, dass dies vom Senat schon vor Beginn der eigentlichen Untersuchung auf einen Verkehrsträger festgelegt würde (Straßenbahn) – wieder ohne jede Abstimmung mit dem Bürger?
Wenn Sie seit Jahrzehnten in Ihrem Ortsteil leben, konstruktiv an potentiellen Veränderungen mitwirken und der Senat Ihnen durch solche wie auch alle anderen Entscheidungen verdeutlichen würde, dass Sie ihm vollkommen schnuppe sind.
Würden Sie sich nicht auch verärmelt vorkommen? Würden Sie nicht auch etwas „krawallig“ und „laut“ werden? Wäre dies nicht auch genau richtig?
Ich finde es genau richtig!
So schafft Politik kein Vertrauen, so entstehen keine neuen Wohnungen, so entstehen keine guten Verkehrskonzepte. Diese Ignoranz schafft Frust.
Gut, dass [WIR SIND] Blankenburg dies nicht kommentarlos hinnehmen.
Seit vielen Jahren begleite ich die Planungen in Blankenburg und so wird das nichts werden. Nie habe ich versprochen, dass alles so bleibt wie es ist. Wir brauchen bessere verkehrliche Anbindung, Ende des Dauerstaus, mehr Nachversorger & Angebote für die Blankenburger und neue Wohnungen. Das geht auch zusammen aber nicht gegeneinander.
Und wenn der Senat das nicht begreifen will, dann lassen Sie uns zusammen laut und krawallig sein – bis wir die Lösungen in die eigenen Hände nehmen können.